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Nach dem zweiten Weltkrieg war keine Industrie stärker und wichtiger als die Stahlindustrie

Dennoch hat die Industrie in den letzten 60 Jahren unter ständigen Umstellungen gelitten, die ihre wirtschaftliche Rolle geschwächt und ihr Gewicht in der Wirtschaft in manchen Ländern, wie zum Beispiel in den Vereinigten Staaten, vermindert haben.

Sofort nach dem Krieg war die Stahlnachfrage weltweit stärker als je zuvor. Die Stahlanlagen waren durch die Bombardierungen zerstört worden. Die Städte Europas und Asiens standen wieder auf und die amerikanischen Städte wuchsen auch schnell. Die Nachfrage der Automobilfirmen war hervorragend und ein umfassender Wiederaufbau wurde erwartet. Die amerikanischen Stahlunternehmen produzierten Stahl in zügigem Tempo: Ende der 40er Jahre erzeugten sie mehr als die Hälfte des weltweit hergestellten Stahls, doch diese Zahl begann bald zu sinken und die Stahlnachfrage fing an, sich zu globalisieren…bis heutzutage.

                                                                                    Quelle: UN Comtrade, Worldsteel.org

Diese Verminderung ist teilweise auf viel effizientere Prozesse zurückzuführen. Die Elektroöfen und die Stranggießmaschinen von heute sind in der Lage, Stahl mit weniger Energie und Arbeitskraft als zuvor herzustellen. Wegen des Entstehens von Finanzmärkten, Dienstleistungs- und Technologiesektoren muss sich die Stahlindustrie neu erfinden und den neuen Zeiten anpassen. Dies ist eben die Orientierung von Sidenor Aceros Especiales S.L.

Das Unternehmen, ein europäischer Marktführer des Stahlsektors für die Herstellung von Langprodukten aus Spezialstahl (SBQ-Special Bar Quality), wird ein Projekt zur Entwicklung neuer Produkte durchführen, die für seine Kunden einen Mehrwert darstellen und in deren Stahlkatalog Elemente einführen, die sie von ihren Wettbewerbern unterscheiden. Um der Nachfrage des lokalen Markts gerecht zu werden, setzt Sidenor Aceros Especiales S.L. auf die Herstellung eines neuen runden Formats zum Stranggießenin seinem Werk Basauri. In einer ersten Phase soll diese neue Palette von Halbzeugen Durchmesser von jeweils 410 und 525 mm erreichen, wobei der Weg für eine zweite, größere Durchmesser einschließende Phase geebnet wird.

Diese Neugestaltung des Stranggießens von Blöcken schließt nicht nur den Erwerb von neuen Kokillen ein, sondern auch eine vollständige Überarbeitung der technischen Parameter der Stahlherstellung. Neue sekundäre Kühlsysteme, ein neuer dynamischer Simulator für die Erstarrung von Flüssigstahl, elektromagnetische Endrührwerke und neue Techniken der kontrollierten Kühlung zur Optimierung der Oberflächenqualität des Halbzeugs sind einige der Verbesserungen, die in das Herstellungsprozess der neuen Formate eingeführt werden.

Mit der ständigen Verbesserung seiner Prozesse zielt Sidenor Aceros Especiales S.L. darauf, im lokalen Markt ein Referenzanbieter von Stranggießen-Rohmaterial für den Sektor der Energie, des Warmschmiedens oder des Schienenverkehrs zu werden. Das Unternehmen zielt darauf, individuelle Lösungen anzubieten, die die Bedürfnisse seiner Kunden berücksichtigen: Standort, Lieferzeit, Flexibilität in der Herstellung, Notwendigkeit eines Lagervorrats und, wie immer, die höchsten Qualitätsgarantien.

Die Prozessindustrie steht einer starken Notwendigkeit gegenüber, die Produktsqualität zu verbessern sowie die Betriebskosten und Umweltbelastung zu vermindern. Das komplexe Verhalten des Werks stammt aus seinen dynamischen Eigenschaften: diese müssen wir eben nutzen, um uns auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzustellen und auf diese Weise effiziente Lösungen anzubieten. Diese Investition soll im Herbst 2018 erfolgen und das Material soll im ersten Quartal 2019 zur Lieferung bereit sein.