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Home > News  > Sidenor schließt sich dem europäischen „Aufruf zum Handeln“ zum Schutz der Wertschöpfungskette Stahl und Metall an

  • Das Stahlunternehmen schließt sich einer Koalition von mehr als 404 Unternehmen und 53 Branchenverbänden an, um die europäischen Institutionen aufzufordern, Maßnahmen zu ergreifen, die die Stabilität der Branche angesichts der internationalen Marktherausforderungen gewährleisten.

Der Schutz der Wertschöpfungskette der Stahl- und Metallindustrie in Europa steht im Mittelpunkt des „Aufrufs zum Handeln“, dem sich Sidenor angeschlossen hat. Diese Initiative, die von EUROMETAL, dem Verband der Stahlunternehmen (UNESID) und EUROFORGE AISBL vorangetrieben wird, vereint Unterzeichner aus über 404 Unternehmen und 53 Verbänden in ganz Europa, darunter Produzenten, Händler und Verarbeiter. Die Koalition reagiert auf die steigenden Importe verarbeiteter Produkte, die Verzerrungen im Welthandel und die hohen Energie- und Regulierungskosten, die die Branche belasten.

Vor diesem Hintergrund fordern die Unterzeichner die nationalen Regierungen der Europäischen Union und die Europäische Kommission nachdrücklich auf, die Wertschöpfungsketten durch unverzügliche und entschlossene Maßnahmen zu schützen. Das unterzeichnete Dokument führt aus, dass die aktuelle Situation nicht nur die Primärproduktion betrifft, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die Bereiche Fertigung, Verarbeitung, Vertrieb und Dienstleistungen hat. In diesem Zusammenhang warnt der Text, dass Europa ohne ein rasches Eingreifen einen beschleunigten Deindustrialisierungsprozess bevorsteht, der sowohl die Beschäftigung in diesem Sektor als auch die strategische Autonomie der Europäischen Union gefährden wird.

Mit dieser Unterstützung bekräftigt Sidenor die Notwendigkeit wirksamer und sofort anwendbarer Handelsmaßnahmen, die mit den von Handelspartnern wie den USA und Kanada verfolgten Strategien im Einklang stehen. Gleichzeitig betont der Aufruf, dass die Klimaziele der EU in einem Rahmen gewahrt bleiben müssen, der die globale Wettbewerbsfähigkeit sichert und es der europäischen Industrie ermöglicht, ihre Entkarbonisierung voranzutreiben, ohne durch unfairen Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten.