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Home > News  > Sidenor treibt die Dekarbonisierung seines Werks in Basauri durch Investitionen in die Elektrifizierung von Prozessen und die Digitalisierung des Energiebereichs voran

 

Sidenor setzt in seinem Werk in Basauri einen ambitionierten Investitionsplan um, der im Rahmen des Strategischen Projekts zur industriellen Dekarbonisierung (PERTE) 2024 die Reduzierung von Treibhausgasemissionen und die deutliche Verbesserung der Energieeffizienz zum Ziel hat. Diese Maßnahmen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit, industrielle Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlbranche.

Sidenor treibt die Dekarbonisierung seines Werks in Basauri durch Investitionen in die Elektrifizierung von Prozessen und die Digitalisierung des Energiebereichs voran. Das Projekt konzentriert sich auf zwei Kernpunkte zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Dekarbonisierung der Prozesse:

  • den Austausch von Dampfkesseln durch mechanische Vakuumpumpen im Stahlherstellungsprozess, wodurch der Verbrauch von Erdgas, das derzeit die Kessel antreibt, entfällt, und
  • die Digitalisierung der Energiemessung mit Fokus auf die fortschrittliche Steuerung des Prozessenergieverbrauchs durch intelligente Überwachungssysteme und Prognosemodelle.

Die erste Maßnahme umfasst den Austausch der bestehenden erdgasbetriebenen Dampfkessel durch ein elektrisch betriebenes mechanisches Vakuumpumpensystem. Ziel ist es, den Einsatz von Erdgas in den Kesseln im Stahlentgasungsprozess der Raffinerie zu eliminieren. Der Stromverbrauch dieser Pumpen wird durch erneuerbare Energien gedeckt, sodass die Elektrifizierung des Prozesses nicht zu einem Anstieg der indirekten Emissionen führt. Diese Maßnahme stellt einen grundlegenden Wandel im Energiemodell des Stahlwerks dar und ermöglicht jährliche Einsparungen von rund 35.000 MWh Erdgas, was einer Reduzierung von mehr als 6.000 Tonnen CO₂-Äquivalent pro Jahr entspricht. Dank dieser Prozesselektrifizierung werden die direkten Emissionen der VD- und VOD-Linien nahezu auf null reduziert. Dies leistet einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung eines der energieintensivsten Produktionsschritte. Darüber hinaus verbessert die neue Lösung die Betriebseffizienz, senkt den Wasserverbrauch und verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Beschreibung Bild 1
Beschreibung Bild 2

Das Projekt zur Digitalisierung des Energieverbrauchs führt ein neues, umfassendes Online-Verbrauchsüberwachungssystem ein, das die Digitalisierung und Echtzeit-Steuerung des Strom- und Gasverbrauchs in den verschiedenen Prozessen des Werks ermöglicht. Durch die Installation neuer Energiezähler und die Entwicklung von Prognosemodellen auf Basis künstlicher Intelligenz kann Sidenor Abweichungen frühzeitig erkennen, den Betrieb des Stahlwerks optimieren und Energiesparpotenziale identifizieren. Diese Initiative soll den Energieverbrauch durch betriebliche Verbesserungen um jährlich mehr als 3.600 MWh Erdgas und fast 3.200 MWh Strom senken, was einer zusätzlichen Reduzierung von rund 1.000 Tonnen CO₂-Äquivalent pro Jahr entspricht.

Grafik Energieverbrauch

Die Maßnahmen beider Projekte tragen gemeinsam maßgeblich dazu bei, dass Sidenor seine Dekarbonisierungsstrategie erfolgreich umsetzt. Sie kombinieren die Elektrifizierung kritischer Industrieprozesse mit der fortschrittlichen Digitalisierung des Energiemanagements und führen zu einer gesamten Emissionsreduktion von weit mehr als mehreren Tausend Tonnen CO₂ pro Jahr.

Beide Projekte sind Teil des Dekarbonisierungsplans von Sidenor im Werk Basauri. Dieser wurde im Rahmen der Ausschreibung „PERTE für industrielle Dekarbonisierung“ 2024 gefördert, die vom Ministerium für Industrie und Tourismus im Rahmen des Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplans (PRTR) initiiert und von der Europäischen Union – NextGenerationEU – finanziert wird. Die Ausschreibung „PERTE für industrielle Dekarbonisierung“ unterstützt industrielle Investitionen zur Emissionsreduzierung, Energieeffizienz und nachhaltigen Transformation energieintensiver Sektoren.

 

AKTENZEICHEN: DI1-010000-2024-45

BEGÜNSTIGTER: SIDENOR ACEROS ESPECIALES, S.L.

PROJEKTTITEL: Dekarbonisierungsplan im Basauri-Werk

GEMEINDE DES PROJEKTS: Basauri – Bizkaia

 

BESCHLUSS/KÖNIGLICHER VERORDNUNG: Verordnung ITU/1434/2023 vom 26. Dezember (Amtsblatt Nr. 3 vom 3. Januar 2024), geändert durch Verordnung ITU/28/2024 vom 17. Januar (Amtsblatt Nr. 19 vom 22. Januar 2024), zur Festlegung des Rechtsrahmens für umfassende Aktionszuschüsse zur Dekarbonisierung der verarbeitenden Industrie als Teil des Projekts zur industriellen Dekarbonisierung (PERTE) im Rahmen des Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplans und zur Bekanntgabe dieser Zuschüsse durch eine Vorankündigung der Ausschreibung für 2024 (in der Nationalen Subventionsdatenbank (Kennung): 735612 veröffentlicht und im Amtsblatt Nr. 310 vom 28. Dezember 2023 bekanntgegeben).

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